Rheinisch-Deutsches Kaltblut

Nachdem Anfang der 70iger Jahre das letzte Arbeitspferd der Rasse „Rheinisch-Deutsches-Kaltblut“ den Hof verlassen hatte, kam im Jahr 2005 mit der Stute Ellen endlich wieder eine „Dicke“ auf den Hof.

Damit erfüllte sich Klaus Römmer einen besonderen Wunsch. Aus den früheren Erzählungen seiner Großmutter Helene hatte er sich gemerkt, dass Kaltblüter für den Hof schon immer in der Altmark erworben wurden. Die Altmark ist ein im Norden Sachsen-Anhalts liegendes bekanntes Zuchtgebiet des auf der Liste der gefährdeten Nutztierrassen stehenden Rheinisch-Deutschen-Kaltblutpferdes.

So war es denn eine Selbstverständlichkeit, dass nur Stuten des bis vor einigen Jahren „Altmärker Kaltblut“ genannten Schlages auf dem Gestüt Einzug hielten.

Drei Zuchtstuten umfasst die kleine Herde aktuell.

 

Mit Albrecht von Schernikau steht seit 2009 auch ein Deckhengst zur Verfügung. Der liebevoll „Albi“ genannte Hengst weiß nicht nur durch sein Exterieur, sondern auch durch seine Leistungsbereitschaft und sein angenehmes Temperament zu gefallen. Daher gehört neben der Betreuung seiner „Herde“ auch das „Probieren“ der Vollblutstuten zu seinen Aufgaben.



In der Magdeburger Börde sind im Gegensatz zur Altmark nur sehr wenige Kaltblutpferde beheimatet, und so sieht man häufig Spaziergänger, die an der Weide stehen bleiben und die „Dicken“ bestaunen.

Kaltblüter und Vollblüter sieht man sicher sehr selten zusammen auf der Weide. Aber gerade auch der starke äußerliche Unterschied macht den besonderen Reiz aus. Beide Rassen, so verschieden sie auch erscheinen, zeichnen sich durch eine hohe Intelligenz und Leistungsbereitschaft aus. Der Umgang mit ihnen und die Zucht bereiten sehr viel Freude.

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